November 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30

Newsletter
Visitor heat map tracker, live visitor tracking, real time visitor counter

Müllentsorgung (und -entstehung) → Ressourcenverbrauchsabgabe

Problem

  • Derzeit versucht man durch steigende Müllentsorgungspreise die Bürger dazu zu bringen weniger Müll zu produzieren, dadurch wird dieser aber bevorzugt anderweitig entsorgt. Was zur Last der Umwelt geht und weitere Preiserhöhungen zur Folge hat.
  • Weiterhin sind viele Produkte darauf ausgelegt möglichst rasch nicht mehr nutzbar zu sein. Für den Produzenten hat dies nur Vorteile, weil sich daraus mehr Umsatz generieren lässt. Bei unserem endlichem Ressourcenvorrat kann dieses System nicht auf Dauer bestehen.
  • Mülltrennung wird oft nicht vollzogen und das sowohl von Verbrauchern, als auch Abfallunternehmen. Oft ist diese aus verschiedenen Gründen nicht mehr sinnvoll.

Lösungsansatz

  • Besser wäre eine „kostenlose“ Entsorgung von Müll jeglicher Art. Die Finanzierung wird dabei in zwei Teile zerlegt:
  1. Abholung
    Kleiner Pauschalbetrag aus der geplanten Sozialkonsumabgabe, welcher die Abholung finanziert. Abfallentsorgungsunternehmen wird nach Personenanzahl im Einzugsgebiet bezahlt.
  2. Entsorgung/Recyceln
    Jede Firma muss für jedes Produkt (inkl. Verpackung) und jedes Abfallprodukt die Entsorgungskosten übernehmen, dies geschieht über eine Tabelle und die entsprechende Masse der einzelnen Stoffe. Das Unternehmen kann diese Unkosten auf die Einzelprodukte herunterrechnen und auf diese Weise an den Verbraucher weitergeben (Am Ende bezahlt eh immer der Käufer (Bürger) alles, nur hier bereits in der Anschaffung). (Siehe Tabelle)
  • Eine sinnvolle Mülltrennung kann heute am effizientesten von entsprechenden Anlagen übernommen werden, eine Vorreinigung ist dabei nur bei Härtefällen notwendig. Anzustreben ist daher folgende Mülltrennung:
    • Biotonne (nur verrotbare Pflanzen- und Essensreste)
    • Wertstofftonne (Papier, Pappe, Elektromüll, Spielzeug, kaputte Kleidung, …)
    • Restmüll (Verpackungen, Asche, …)
    • „Sperrmüll“ sollte dabei, bei jeder Abholung neben der Mülltonne platziert werden können, wobei die „Normale“ Müllabfuhr dann bei Bedarf ein zweites Fahrzeug anfordern kann.

Produkt

Zusatzkosten (im Verhältnis)

Faktor 0-10

Natürliche Produkte, nur kompostierbares

kostenlos

0

Pappe

sehr geringe Kosten

1

Papier mit ausschließlich Lebensmittelfarbe

geringe Kosten

3

Holz, unbehandelt

kostenlos

0

Einwegfolien und Kunststoffverpackungen

sehr hohe Kosten (da idR geringes Gewicht)

10

Metalle

geringe Kosten

2

Plastik, Gummi

hohe Kosten

9

Glas, allgemein

geringe Kosten

2

Glas, Mehrweg

sehr geringe Kosten

2

umweltschädliche Lacke und Farben, inkl. damit behandelter Stoffe

sehr hohe Kosten

10

Restmüll

Normale Kosten

5

Erdöl (inkl. Produkte), Kohle

Sehr hohe Kosten

10

Ziele

  • Es wird das Cradle to Cradle - System angestrebt (von der Wiege zur Wiege), was ein 100% Recyceln in gleichwertige Produkte vorsieht. → Kreislaufwirtschaft
  • Das Unternehmen kann "Müll" als Rohstoff nutzen und auf diese weise die Entsorgungskosten gutgeschrieben bekommen (Nachweispflicht).
  • Die Ökosteuer soll von dieser neuen Abgabe zu 100% ersetzt werden.